GenAI-Governance im Unternehmen.
ChatGPT, Copilot und Co. sind in vielen Unternehmen bereits produktiv im Einsatz. Ohne klaren Rahmen entstehen Risiken. Wir helfen bei Policy, Tool-Freigabe und Compliance.
Warum Unternehmen heute einen GenAI-Rahmen brauchen.
ChatGPT, Microsoft Copilot, Claude und vergleichbare Tools sind in vielen Unternehmen bereits produktiv im Einsatz. Ohne klare Regeln entstehen dabei Risiken: Vertrauliche Informationen gelangen in externe KI-Systeme, KI-generierte Outputs werden ungekennzeichnet veröffentlicht, und die urheberrechtliche Verwertbarkeit KI-generierter Inhalte bleibt ungeklärt.
Eine GenAI-Policy schafft den Rahmen für einen verantwortungsvollen Einsatz. DSGVO, KI-Verordnung und Urheberrecht stellen jeweils eigene Anforderungen, die nur durch eine strukturierte Herangehensweise zuverlässig erfüllt werden.
Typische Risiken ohne GenAI-Governance
- Vertrauliche Daten in externen KI-Systemen ohne Rechtsgrundlage
- Ungekennzeichnete KI-Outputs in der Außenkommunikation
- Ungeklärte Urheberrechte an KI-generierten Inhalten
- Fehlende Datenschutzprüfung für neue KI-Tools
- Keine Qualitätskontrolle für KI-generierte Texte und Medien
Hinweis
Ab dem 2. August 2026 schreibt Art. 50 KI-Verordnung die Kennzeichnung öffentlich zugänglicher KI-generierter Texte, Bilder, Audio und Videos vor. Unternehmen ohne internen Freigabeprozess für KI-Outputs laufen ab diesem Datum in ein unmittelbares Compliance-Risiko.
Die vier Säulen der GenAI-Governance.
GenAI-Policy
- Welche KI-Tools zugelassen sind und welche nicht
- Welche Daten in externe KI-Systeme eingegeben werden dürfen
- Wie mit KI-generierten Outputs umzugehen ist
- Wer Freigaben erteilt und wie Ausnahmen gehandhabt werden
Tool-Freigabeprozess
- Vor jedem neuen Tool: Datenschutz- und Sicherheitsprüfung
- AVV mit dem Anbieter, sofern Personendaten verarbeitet werden
- Freigabe durch eine zentrale Stelle (z. B. DSB oder IT)
- Interne Liste freigegebener und gesperrter Tools für alle Mitarbeitenden
Prompt-Governance
- Vorgaben, welche Informationen in Prompts zulässig sind
- Qualitätskontrolle: KI-Outputs vor der Verwendung prüfen und verifizieren
- Kennzeichnungspflicht nach Art. 50 KI-Verordnung ab August 2026
- Freigabeprozess für KI-generierte Außenkommunikation
IP & Datenschutz
- Urheberrechte an KI-generierten Werken sind in Deutschland noch ungeklärt
- Externe KI-Systeme dürfen Personendaten nur mit Rechtsgrundlage verarbeiten
- AVV mit dem KI-Anbieter ist Pflicht, wenn Personendaten verarbeitet werden
- Dokumentation der eingesetzten Tools und Rechtsgrundlagen für Behördenanfragen
In vier Schritten zu einer tragfähigen GenAI-Governance.
KI-Tool-Inventar
Erfassung aller genutzten KI-Tools, Anwendungsfälle und verarbeiteten Daten im Unternehmen.
Compliance-Analyse
Bewertung der Risiken je Tool und Anwendungsfall nach DSGVO, KI-Verordnung und Urheberrecht.
Policy & Freigabe
Erarbeitung der GenAI-Policy und des Tool-Freigabeprozesses. Abstimmung mit Datenschutz und IT.
Schulung & Nachweis
Einweisung der Mitarbeitenden und Aufbau der Dokumentation für Datenschutz- und Aufsichtsbehörden.
KI-Tools verantwortungsvoll einsetzen.
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